Die Goldimplantation stellt eine in Deutschland noch relativ neue Behandlungsmethode arthrotischer Erkrankungen beim Hund dar. Das Verfahren stammt ursprünglich aus den USA und wurde hier vom dänischen Tierarzt Jens Kliitsgard über Jahre hinweg erfolgreich etabliert. 1994 gab er sein Wissen an den deutschen Tierarzt Ralf Schweda weiter, der dieses Verfahren seitdem bei über 1500 Hunden eingesetzt hat. Der Anwender dieser Methode sollte auf jeden Fall fundierte Kenntnisse im Bereich der Akupunktur besitzen. Ganz wichtig ist auch die ganzheitliche Betrachtung des Hundepatienten. Es ist nicht sinnvoll, zum Beispiel bei einem älteren Hund nur den "am Schlimmsten " betroffenen Bereich zu therapieren, man sollte bestrebt sein, alle Problemzonen zu erkennen und auch zu behandeln um optimale Erfolge erzielen zu können.

Darüber hinaus ist es extrem wichtig, den Besitzern zu verdeutlichen, das ein arthrotisches Krankheitsbild nicht nur den Knochen betrifft, sondern den gesamten Körper. Ein Hund der an einer Hüftgelenksdysplasie HD leidet, wird so zum Beispiel Muskelatrophien aufweisen und die Wirbelsäule und die Gelenke der Vorderextremitäten stärker belasten als ein gesundes Tier.
Es ist deshalb unerlässlich, dem Tierbesitzer klarzumachen, dass er selbst das Ergebnis der Goldimplantation des betreffenden Gelenkes durch geeignete Trainingsarbeit positiv beeinflussen kann und muss.

Man kann die Goldimplantation bei Hunden jeder Rasse und Alters mit Erfolg einsetzen.